Wie gestalten wir unser Hochzeitsalbum?

Aus euren Lieblingsbildern ein Buch machen, das ihr gern anschaut

about me

Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 6 Minuten | Jonathan Gäßler

Wenn ihr die Galerie öffnet und am liebsten alles nehmen würdet

Vielleicht sitzt ihr gerade zusammen vor euren Hochzeitsbildern. Bei manchen wisst ihr sofort: Das kommt ins Buch. Bei anderen hängt ihr noch an einer kleinen Geste oder an einem Menschen, den ihr unbedingt darin haben möchtet. Und plötzlich ist die Auswahl fast so groß wie die Galerie. Wo fangt ihr da an?

Ordnet eure fertigen Bilder zunächst nach Tagesabschnitten und markiert die Aufnahmen, die euch persönlich wichtig sind. Daraus entwickelt ihr eine verständliche Abfolge. Gebt einzelnen Bildern mehr Platz, lasst freie Flächen zu und nutzt wenige wiederkehrende Layouts. Den Seitenumfang entwickelt ihr aus dieser Auswahl und ihrer Anordnung.

Ein Hochzeitsalbum darf eure eigene Auswahl sein. Ich würde mit den Bildern beginnen, die euch etwas bedeuten, und erst danach überlegen, wie viele davon auf eine Seite passen. Eure persönlichen Bildwünsche und die Menschen, die euch wichtig sind, geben dafür eine Richtung. Das Layout hilft euch anschließend, daraus eine gut lesbare Folge zu machen.

FotografJonathanGaessler Portfolio
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Euer Hochzeitsalbum mit persönlichen Favoriten beginnen

Tagesabschnitte sortieren und persönliche Favoriten auswählen

Geht eure fertige Serie nach Abschnitten durch, etwa Vorbereitung, Trauung und Feier. Innerhalb dieser Gruppen könnt ihr zunächst die Bilder markieren, bei denen ihr hängenbleibt. Vielleicht ist es ein Porträt, vielleicht eine Reaktion eurer Familie oder eine kleine Situation, die ihr selbst fast verpasst hättet. Ihr braucht dafür keine Liste mit Pflichtmotiven.

Schaut euch verwandte Aufnahmen anschließend gemeinsam an. Angenommen, ihr habt ein Bild vom Ringtausch, eines von einer Reaktion und eines, das den Raum zeigt. Zusammen können sie diesen Abschnitt unterschiedlich erzählen. Wenn mehrere Bilder fast denselben Gedanken tragen, könnt ihr entscheiden, welches für euch ins Buch gehört.

Bei der Auswahl für euer Hochzeitsalbum darf die persönliche Bedeutung Gewicht haben. Es muss nicht jedes Bild den spektakulärsten Hintergrund zeigen. Vielleicht möchtet ihr eine Aufnahme darin haben, weil genau dieser Mensch oder diese Geste zu eurem Tag gehört. Auch eure Familienbilder und gewünschten Konstellationen könnt ihr so noch einmal betrachten.

Lasst aus dieser ersten Auswahl eine überschaubare Folge entstehen. Ihr könnt später noch etwas ergänzen oder weglassen, wenn ihr die Bilder im Zusammenhang seht. Denn ein Lieblingsbild für sich und ein Bild innerhalb einer Doppelseite sind zwei unterschiedliche Entscheidungen.

Hochzeitspaar auf einem weiten Feld sind am Tanzen. Bräutigam in einem weinroten Anzug bestaunt seine Braut.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Die zusammenhängende Serie hinter der Auswahl verstehen

Hochzeitsalbum aus der Geschichte eures Tages entwickeln

Eine Reportage verbindet Menschen und Situationen über verschiedene Tagesabschnitte. Der Ratgeber hilft euch, diese Zusammenhänge in eurer Serie zu betrachten.

Inhalt

Eine verständliche Bildfolge entwickeln

Hochzeitsalbum als Abfolge von Doppelseiten betrachten

Die zeitliche Reihenfolge ist eine mögliche Orientierung: Ihr beginnt bei einem frühen Abschnitt eures Tages und entwickelt die Folge bis zu einem passenden Abschluss. So könnt ihr beim Blättern nachvollziehen, wie die einzelnen Teile zusammenkommen. Ihr dürft die Reihenfolge auch verändern, wenn für euch ein anderer Zusammenhang besser funktioniert.

Betrachtet dabei jeweils die beiden aufgeschlagenen Seiten zusammen. Was soll hier im Mittelpunkt stehen? Ein Bild, das euch besonders wichtig ist, kann groß stehen oder eine Doppelseite für sich bekommen. An anderer Stelle könnt ihr mehrere kleinere Aufnahmen verbinden, wenn sie gemeinsam einen Abschnitt zeigen. Nicht jede Seite muss dieselbe Bildmenge tragen.

Lasst im Hochzeitsalbum auch Flächen frei. Ihr müsst ein Motiv nicht kleiner machen, nur weil daneben noch eine Lücke ist. Vielleicht gefällt euch gerade, dass eine Aufnahme etwas mehr Raum bekommt und ihr beim nächsten Umblättern zu einem anderen Teil des Tages kommt.

Wenn ihr durch die ersten Doppelseiten geht, schaut deshalb, ob ihr beim Blättern gern bei den einzelnen Abschnitten bleibt. Welches Bild öffnet einen Abschnitt, was ergänzt ihn und wo seid ihr bereit für den nächsten? Aus diesen Entscheidungen entsteht nach und nach auch der Umfang des Buchs. Jetzt könnt ihr die Gestaltung zusammenhalten, ohne jede Seite neu zu erfinden.

Schwarzweißfoto nach Auszug aus dem Standesamt. Hochzeitspaar steht im Vordergrund und dreht sich erstaunt und erfreut um.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Hochzeitsalbum aus der fertig übergebenen Serie gestalten

Vorschau und vollständige Bildlieferung unterscheiden

Wenn ihr noch auf die vollständigen Bilder wartet, könnt ihr den Ablauf von Auswahl, Bearbeitung und Übergabe nachlesen. Eine mögliche Vorschau ist ein eigener Schritt davor.

Euer Hochzeitsalbum mit wenigen Gestaltungsideen zusammenhalten

Wiederkehrende Layouts, passendes Cover und ein sinnvoller Umfang

Wählt einige schlichte Layouts, die ihr im Buch wieder aufgreift. Ihr könnt etwa eine große Aufnahme mit einer ruhigeren Seite kombinieren und diese Anordnung später erneut nutzen. Wiederkehrende Gestaltungselemente verbinden die Seiten miteinander, während die Bildgrößen je nach Motiv wechseln dürfen.

Mit Hintergründen und Schmuckelementen könnt ihr zurückhaltend umgehen. Wenn euch die Bilder bereits gefallen, dürfen sie den größten Teil der Gestaltung übernehmen. Ich würde beim Durchblättern darauf achten, ob ich noch die Aufnahmen anschaue oder mich schon mehr mit den Verzierungen beschäftige.

Für das Cover könnt ihr ein Bild wählen, das zum Inhalt passt, und je nach Produkt eure Namen oder das Datum ergänzen. Schaut dabei auf die tatsächlich verfügbaren Möglichkeiten. Ein selbst gestaltetes Buch und ein beim Fotografen vereinbartes Album sind außerdem unterschiedliche Wege; eure Fragen zu Prints und Albumleistungen klärt ihr für das konkrete Angebot.

Wie viele Seiten euer Hochzeitsalbum braucht, ergibt sich aus der ausgewählten Bildfolge und ihrer Anordnung. Ihr müsst keine feste Seitenzahl mit zusätzlichen Fotos auffüllen. Wenn die Geschichte für euch vollständig ist und die Bilder den Platz bekommen, den ihr ihnen geben möchtet, habt ihr eine Grundlage für den gewünschten Umfang.

Inhalt

Fragen zu Auswahl, Bildfolge und Gestaltung

Hochzeitsalbum nach euren eigenen Vorlieben entwickeln

Müssen alle Hochzeitsfotos ins Album?

Nein. Ihr könnt nach persönlicher Bedeutung und dem Zusammenhang auswählen, den ihr im Buch zeigen möchtet. Die fertige Galerie muss dafür nicht vollständig abgedruckt werden.

Sortiert eure fertigen Bilder nach Tagesabschnitten und markiert zunächst die Favoriten. Danach schaut ihr verwandte Aufnahmen gemeinsam an und entwickelt daraus die Folge.

Die zeitliche Reihenfolge ist eine hilfreiche Möglichkeit. Ihr könnt auch anders ordnen, wenn der Zusammenhang für euch verständlich bleibt und die Folge zu eurer Auswahl passt.

Dafür braucht ihr keine feste Zahl. Ein wichtiges Bild darf groß stehen; mehrere ergänzende Bilder können gemeinsam einen Abschnitt zeigen. Freie Flächen dürfen bleiben.

Entwickelt den Umfang aus eurer Auswahl und deren Anordnung. Eine allgemeine Pflichtzahl hilft euch dabei weniger als der Blick darauf, wie ihr eure Bilder zeigen möchtet.

Ein passendes Bild kann das Buch eröffnen. Namen oder Datum könnt ihr ergänzen, wenn das gewählte Produkt diese Gestaltung zulässt.

Nein. Wiederkehrende schlichte Layouts können das Buch verbinden, während ihr die Bildgrößen und die Menge der Aufnahmen je nach Abschnitt variiert.

Hochzeitsalbum mit einer persönlichen Auswahl abschließen

Fazit: Aus der großen Galerie wird euer eigenes Buch

Wenn ihr jetzt wieder vor eurer Galerie sitzt, könnt ihr die Auswahl Schritt für Schritt angehen. Ihr könnt zuerst eure Favoriten nach Tagesabschnitten sammeln und dann beim Anordnen entscheiden, welche Aufnahmen gemeinsam erzählen. Wichtige Menschen und kleine Gesten dürfen dabei genauso Platz bekommen wie eure Paarbilder.

Euer Hochzeitsalbum entwickelt sich aus dieser Auswahl: Manche Bilder stehen groß, andere ergänzen eine Doppelseite, und freie Flächen dürfen bleiben. Wenige wiederkehrende Layouts halten die Folge zusammen. Wenn ihr am Ende gern von vorne bis hinten durchblättert und die Bilder wiederfindet, die euch etwas bedeuten, habt ihr einen sehr persönlichen Maßstab für die Gestaltung.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

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WANT TO LOOK THIS ON YOUR WEDDING DAY?

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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Jonathan Gäßler - Hochzeitsfotos - Biberach
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