Ästhetische Hochzeitsbilder: Wie findet ihr den Look, der zu euch passt?

Eure Vorlieben für Licht, Farben und Momente genauer kennenlernen

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Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 5 Minuten | Jonathan Gäßler

Wenn euch zwei sehr unterschiedliche Bilder gefallen

Vielleicht habt ihr zwei Hochzeitsbilder gespeichert, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen. Das eine ist hell und weit, das andere zeigt zwei Menschen ganz nah in Schwarzweiß. Beide gefallen euch. Sobald ihr erklären möchtet, welchen Look ihr euch selbst wünscht, wird „so ungefähr“ allerdings ein bisschen ungenau.

Betrachtet eure Lieblingsbilder nach einzelnen Merkmalen: Helligkeit, Farben, Perspektive und die gezeigten Momente. Vergleicht diese Eindrücke anschließend in ganzen Hochzeitsserien. So könnt ihr benennen, was euch anspricht, und im Gespräch konkrete Beispiele für eure bevorzugte Bildsprache mitbringen.

Ästhetische Hochzeitsbilder können für euch unterschiedliche Dinge bedeuten. Ich würde deshalb erstmal anschauen, was euch an diesen beiden Bildern jeweils anspricht. Ist es das Licht, die Farbe oder die Nähe zwischen den Menschen? Wenn ihr diese Gedanken trennt, könnt ihr euren Geschmack genauer beschreiben, ohne euch sofort auf ein Stilwort festlegen zu müssen.

FotografJonathanGaessler Portfolio
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Ästhetische Hochzeitsbilder nach euren eigenen Vorlieben betrachten

Was genau gefällt euch an einem Lieblingsbild?

Beginnt bei einer Aufnahme, die ihr gern anschaut. Beschreibt zunächst, was ihr seht: Ist sie hell oder eher dunkel, zeigt sie viel Umgebung oder einen nahen Ausschnitt? Welche Personen und welche Situation stehen im Mittelpunkt? Diese Merkmale könnt ihr einzeln betrachten, auch wenn sie auf dem Bild zusammenwirken.

Bei dem hellen Landschaftsbild aus dem Einstieg könnte euch beispielsweise der freie Raum gefallen. Bei der nahen Schwarzweißaufnahme ist es vielleicht der Blick zwischen den Menschen. So können euch beide Aufnahmen aus unterschiedlichen Gründen gefallen. Diese Gründe könnt ihr später im Gespräch nebeneinander beschreiben.

So bekommen ästhetische Hochzeitsbilder für euch einen konkreteren Inhalt. Vielleicht mögt ihr ruhige Bildaufbauten, enge Perspektiven oder Momente mit mehreren Menschen. Überlegt jeweils, welche Art von Aufnahme ihr euch von euch selbst vorstellen könnt und was ihr daran wiedererkennen möchtet.

Eure ersten Beschreibungen könnt ihr neben die Lieblingsbilder schreiben. Im nächsten Schritt schaut ihr auf die Merkmale, die sich über mehrere Motive hinweg vergleichen lassen. Gerade Farben und Helligkeit werden deutlicher, wenn ihr nicht nur bei einer einzelnen Aufnahme bleibt.

Bild eines Paares am Wasser in epischer Shillouette.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Die Bildsprache mit eurem Erleben vor der Kamera verbinden

Ästhetische Hochzeitsbilder und natürliches Auftreten zusammen betrachten

Neben dem Look darf euch wichtig sein, wie ihr euch bei den Bildern fühlt. Der Ratgeber zu natürlichen Fotos vertieft Wohlgefühl und mögliche Anleitung vor der Kamera.

Inhalt

Farben, Licht und weiche Bildelemente gemeinsam anschauen

Ästhetische Hochzeitsbilder in ihrer sichtbaren Wirkung vergleichen

Nehmt mehrere Bilder derselben Serie und schaut auf die Helligkeit. Gefällt euch die Wirkung der hellen Bereiche und der Schatten? Mögt ihr einen insgesamt hellen Eindruck oder sprechen euch dunklere Bilder mehr an? Notiert, welche Wirkung ihr euch für eure eigenen Bilder wünscht.

Bei den Farben lohnt sich der Blick auf unterschiedliche Motive. Schaut euch Hauttöne an, weiße Kleidung und Grün in der Umgebung. Wirkt die Serie für euch eher warm oder neutral, und gefällt euch diese Farbwirkung auch bei verschiedenen Bildern? Ihr müsst dafür keine technische Diagnose stellen. Es reicht, genauer zu sehen, welche Wirkung ihr mögt.

Betrachtet außerdem die Mischung aus Farbe und Schwarzweiß. Vielleicht gefallen euch einzelne Schwarzweißbilder sehr und ihr möchtet sehen, wie sie innerhalb einer ganzen Serie auftauchen. Auch Schärfe und bewusst weiche Bildelemente können zur Gestaltung gehören. Prüft an den gezeigten Beispielen, ob euch diese Wirkung anspricht.

Wenn ihr ästhetische Hochzeitsbilder vergleicht, dürft ihr an dieser Stelle schon ziemlich konkret werden: „Die Farben gefallen uns, bei sehr weichen Aufnahmen sind wir noch unsicher.“ Damit habt ihr einen brauchbaren Gesprächspunkt. Für unterschiedliche Situationen könnt ihr außerdem Licht bei einer Sommerhochzeit und Hochzeitsfotos am Abend gesondert betrachten.

Schwarzweißfoto nach Auszug aus dem Standesamt. Hochzeitspaar steht im Vordergrund und dreht sich erstaunt und erfreut um.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Look eurer Hochzeitsbilder mit persönlichen Motiven verbinden

Welche Menschen und Momente möchtet ihr wiedersehen?

Wenn ihr eure visuelle Richtung besser beschreiben könnt, lohnt sich der Blick auf eure eigenen Bildwünsche. Der Ideenratgeber hilft euch, diese Motive für euren Tag zu sammeln.

Ästhetische Hochzeitsbilder über eine ganze Serie hinweg beurteilen

Von einzelnen Favoriten zu einer Bildsprache für euren Tag

Schaut jetzt eine vollständige Hochzeitsserie an und nehmt eure bisherigen Notizen mit. Gefallen euch Farben, Helligkeit und Perspektiven auch über unterschiedliche Situationen hinweg? Vielleicht bleibt ihr bei den Paarporträts hängen und möchtet zusätzlich genauer sehen, wie Menschen beim Empfang oder während der Feier fotografiert werden.

Eine ganze Hochzeitsreportage gibt euch dafür mehr Zusammenhang als einige Lieblingsbilder. Ihr könnt verfolgen, welche Art von Momenten aufgenommen wird und wie nah oder mit wie viel Umgebung die Menschen gezeigt werden. So lernt ihr die Handschrift auch außerhalb eurer ersten Favoriten kennen.

Wählt anschließend einige Beispiele aus, zu denen ihr erklären könnt, was euch gefällt. Das kann die Farbwirkung sein, eine Perspektive oder die Art eines eingefangenen Moments. Bringt diese Beschreibung in eure Fragen an den Fotografen mit. Damit könnt ihr über eure Vorlieben sprechen, ohne nur ein fremdes Bild zum Nachbauen weiterzugeben.

Für ästhetische Hochzeitsbilder habt ihr dann einen Maßstab, der von euch kommt: Die gezeigte Bildsprache gefällt euch und ihr könnt euch darin mit eurem eigenen Tag wiederfinden. Welche Motive euch persönlich wichtig sind und wie ihr euch vor der Kamera wohlfühlt, könnt ihr daneben weiter vertiefen.

Inhalt

Fragen zu Helligkeit, Farben und ganzen Galerien

Ästhetische Hochzeitsbilder nach eurem Geschmack einordnen

Was sind ästhetische Hochzeitsbilder?

Damit ist die Bildwirkung gemeint, die euch anspricht: etwa das Zusammenspiel von Licht, Farben, Bildaufbau und gezeigten Momenten. Welche Wirkung euch gefällt, könnt ihr anhand eurer Lieblingsbilder genauer beschreiben.

Das könnt ihr nach eurem Geschmack betrachten. Schaut, welche Wirkung euch gefällt und ob sie euch auch in einer ganzen Serie anspricht.

Vergleicht mehrere Bilder und achtet auf die wiederkehrende Farbwirkung. Hauttöne, weiße Kleidung und Pflanzen geben euch unterschiedliche Motive zum Anschauen.

Sie sind ein konkreter Teil eures Farbvergleichs. Schaut, ob euch die gezeigten Hauttöne zusammen mit Weiß und Grün in verschiedenen Bildern gefallen.

Schaut euch an, wie Farbe und Schwarzweiß innerhalb der gezeigten Serien kombiniert werden. Ob euch diese Mischung gefällt, ist Teil eurer persönlichen Auswahl.

Bewusst weiche Bildelemente können zur Gestaltung gehören. Betrachtet die konkreten Beispiele und entscheidet, ob euch diese Wirkung gefällt.

Ergänzt sie durch ganze Serien. So könnt ihr Farben, Perspektiven und die Art der Momente über unterschiedliche Situationen hinweg beurteilen.

Bildstil eurer Hochzeitsfotos mit eigenen Worten beschreiben

Fazit: Eure Lieblingsbilder zeigen, worauf ihr Wert legt

Die beiden unterschiedlichen Lieblingsbilder vom Anfang dürfen euch weiterhin gefallen. Ihr könnt jetzt genauer sagen, weshalb: Vielleicht mögt ihr beim einen den Raum und das Licht und beim anderen die Nähe zwischen den Menschen. Farben, Helligkeit und Perspektiven helfen euch, diese Vorlieben auseinanderzuhalten.

Ästhetische Hochzeitsbilder findet ihr für euch, indem ihr diese Eindrücke auch in ganzen Serien betrachtet. Wenn euch die Bildsprache über verschiedene Situationen hinweg anspricht, nehmt einige Beispiele und eure eigenen Beschreibungen mit ins Gespräch. Aus „so ungefähr“ wird damit eine verständliche Vorstellung von den Bildern, in denen ihr euch selbst wiedersehen möchtet.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

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Hochzeitspaar nach Zeremonie (freie Trauung) beim Verlassen der Location. Alle applaudieren & das Paar freut sich.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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Jonathan Gäßler - Hochzeitsfotos - Biberach
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