Wie entstehen natürliche Hochzeitsfotos, wenn ihr kamerascheu seid?

Was ihr tun könnt, wenn ihr vor der Kamera nicht weiterwisst

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Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 7 Minuten | Jonathan Gäßler

Wenn ihr auf einmal nicht wisst, wohin mit den Händen

Wenn ihr euch natürliche Hochzeitsfotos wünscht und vor der Kamera unsicher seid, fragt ihr euch vielleicht: Was sollen wir da eigentlich machen? In die Kamera schauen, lächeln, stillhalten? Eure Hochzeit könnt ihr euch schon gut vorstellen, nur bei den Paarfotos fehlen euch noch die Ideen für Hände, Blick und Haltung. Ihr müsst diese Fragen nicht allein beantworten oder schon beim ersten Bild wissen, wie ihr stehen möchtet.

Für natürliche Hochzeitsfotos müsst ihr keine Posenfolge einstudieren. Verständliche Anleitung kann euch eine konkrete Aufgabe geben: gemeinsam gehen, euch zueinander drehen oder Hände halten. Sagt vorher, welche Unterstützung ihr möchtet und was sich ungewohnt anfühlt. Auch Blickkontakt miteinander, ein Gespräch oder eine gewünschte Umarmung können eure Bildsituationen sein.

Ich würde deshalb bei der Art der Anleitung anfangen, die ihr euch wünscht. Danach könnt ihr kleine Bewegungen ausprobieren und überlegen, wohin ihr euren Blick richten möchtet. Falls ihr noch entscheidet, welche fotografische Begleitung zu euch passt, gehört auch diese Arbeitsweise dazu. Es geht darum, welche Unterstützung für euch verständlich und passend wäre.

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Natürliche Hochzeitsfotos mit einer Anleitung, die zu euch passt

Was genau macht euch vor der Kamera unsicher?

Beim Kennenlernen könnt ihr ruhig konkreter werden als „Wir sind nicht fotogen“. Vielleicht wisst ihr nicht weiter, wenn ihr einfach irgendwo stehen sollt. Oder ein dauerhaftes Lächeln in die Kamera fühlt sich fremd an. Beschreibt diese Situation und erzählt, wobei ihr Hilfe möchtet. So wird aus einer allgemeinen Sorge eine Frage, auf die der Fotograf eingehen kann.

Fragt auch nach seiner Arbeitsweise: Gibt er kurze Aufgaben vor, erklärt er eine Haltung oder lässt er euch eher frei bewegen? Vielleicht möchtet ihr genaue Hinweise, während eine offenere Aufgabe für euch beide oder einen von euch besser passen könnte. Ihr müsst euch dabei nicht die gleiche Anleitung wünschen.

Ihr könntet zum Beispiel sagen: Wir wissen bei Fotos oft nicht, was wir tun sollen. Eine einzelne klare Aufgabe würde uns helfen. Ständig in die Kamera zu lächeln fühlt sich für uns dagegen ungewohnt an. Damit sprecht ihr sowohl die gewünschte Unterstützung an als auch etwas, das ihr anders möchtet.

Für natürliche Hochzeitsfotos braucht ihr also keine Posenfolge auswendig zu lernen. Diese Wünsche zu benennen, ist eine Vorbereitung, die ihr mit ins Gespräch nehmen könnt. Was könnte beim Fotografieren selbst eine einfache erste Aufgabe sein?

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Paarzeit vor der Trauung abwägen

Natürliche Hochzeitsfotos und die Idee eines First Looks

Überlegt ihr ein erstes Treffen vor der Trauung? Eure Wünsche zur Anleitung könnt ihr auch für diese Situation ansprechen. Der First-Look-Ratgeber hilft euch bei der Entscheidung über diesen Teil des Tages.

Inhalt

Eine Bewegung nach der anderen ausprobieren

Natürliche Hochzeitsfotos beim Gehen, Drehen und Händehalten

Ein paar gemeinsame Schritte sind eine mögliche Ausgangssituation. Ihr könnt euch auch zueinander drehen. Damit habt ihr zunächst eine konkrete Bewegung, statt gleichzeitig entscheiden zu müssen, wohin mit Blick, Körper und Händen. Probiert eine Aufgabe nach der anderen aus, ohne daraus gleich eine ganze Folge machen zu müssen.

Wenn die Erklärung für euch noch nicht klar ist, fragt nach: Sollen wir nebeneinander gehen oder uns dabei ansehen? Solche Rückfragen sind erlaubt. Ihr müsst nicht erraten, was gemeint ist, bevor schon die nächste Idee dazukommt.

Auch eure Hände können eine Aufgabe bekommen, zum Beispiel die Hand des anderen zu halten. Vielleicht passt das zu euch, vielleicht möchtet ihr lieber eine andere gemeinsame Bewegung ausprobieren. Sagt zurück, wenn ihr etwas anders möchtet. Aus dem Beispiel muss keine Haltung werden, die ihr für die Fotos unbedingt durchzieht.

Die Bewegung ist damit eine Sache. Eine andere ist euer Blick: Ihr müsst eure Aufmerksamkeit nicht bei jeder Aufnahme auf die Kamera richten.

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Natürliche Hochzeitsfotos in euren Begleitungsumfang einordnen

Welche Tagesabschnitte möchtet ihr fotografisch begleiten lassen?

Vielleicht sind euch neben den Paarbildern auch Vorbereitung oder Feier wichtig. Im Stundenratgeber könnt ihr nachlesen, wie ihr eure gewünschten Tagesabschnitte mit dem Begleitungsumfang verbindet.

Natürliche Hochzeitsfotos mit dem Blick zueinander

Ihr könnt euch miteinander beschäftigen

Blickt einander an, wenn euch das eher entspricht als der direkte Blick in die Kamera. Eine Umarmung kann ebenfalls eine Bildsituation sein, sofern ihr sie mögt. Ihr müsst für eure Paarbilder keine Nähe darstellen, die ihr euch selbst nicht wünscht.

Auch ein gemeinsames Gespräch oder gegenseitiges Lachen können fotografiert werden. Ihr könnt euch also eine Situation wünschen, in der ihr miteinander beschäftigt seid. Nicht jedes Bild muss damit beginnen, dass ihr beide auf die Kamera wartet und versucht, gleichzeitig zu lächeln.

Vielleicht gefällt euch ein ruhiger Blick zueinander, vielleicht möchtet ihr euch lieber unterhalten. Ihr könnt diese Wünsche benennen und müsst kein bestimmtes Gefühl für die Aufnahme vorspielen. Bei der Auswahl geht es darum, welche dieser Situationen zu euch passt.

Weitere Fragen zur Begleitung könnt ihr über die Ratgeber zu Kosten und Leistungen sowie zur Bildanzahl und Auswahl vertiefen.

Inhalt

Fragen zur Unsicherheit vor der Kamera

Natürliche Hochzeitsfotos mit konkreten Hilfestellungen

Müssen wir vorher Posen üben?

Eine einstudierte Folge braucht ihr nicht vorzubereiten. Nehmt lieber eure Fragen und Wünsche zur Unterstützung mit ins Kennenlernen, statt euch noch eine zusätzliche Übungsaufgabe zu geben.

Ihr könnt zum Beispiel die Hand des anderen nehmen. Das gibt den Händen eine konkrete Aufgabe, sofern diese Haltung zu euch passt. Wenn ihr etwas anderes möchtet, sagt das ruhig.

Nein, ihr könnt auch einander ansehen. Sprecht an, wenn euch diese Bildsituation eher entspricht als der direkte Kamerablick.

Eine Möglichkeit sind ein paar gemeinsame Schritte mit einer klar erklärten Aufgabe. Wenn ihr noch nicht wisst, was gemeint ist, fragt nach, bevor die nächste Idee dazukommt. Eine feste Startfolge gibt es daraus nicht abzuleiten.

Ihr könnt euch auch ein Gespräch miteinander wünschen. Gegenseitiges Lachen ist eine weitere mögliche Bildsituation, aber kein Auftrag, den ihr für jede Aufnahme erfüllen müsst.

Dann sprecht beide darüber, wobei ihr Hilfe möchtet. Einer braucht vielleicht genauere Hinweise, während der andere sich lieber frei bewegt. Ihr müsst diese Wünsche nicht erst angleichen, bevor ihr sie dem Fotografen erklärt.

Nein, kurze verständliche Hinweise und natürlich wirkende Bilder lassen sich verbinden. Fragt nach Beispielen für die Anleitung, damit ihr euch vorstellen könnt, wie eure Paarzeit ablaufen würde.

Natürliche Hochzeitsfotos nach euren eigenen Wünschen

Fazit: Ihr müsst nicht schon wissen, wohin mit den Händen

Zurück zu den Paarfotos vom Anfang: Die Fragen nach Händen, Blick und Haltung müsst ihr nicht mit einer einstudierten Posenfolge lösen. Erzählt, wobei ihr Unterstützung braucht, und lernt die Art der Anleitung kennen. Eine einzelne Bewegung kann eine erste Aufgabe sein; ein Blick zueinander oder ein Gespräch eine weitere Möglichkeit für eure Bilder.

Ihr dürft dabei sagen, was ihr ausprobieren möchtet und was euch nicht entspricht. Vielleicht braucht ihr beide unterschiedliche Hinweise, vielleicht mögt ihr eine bestimmte Form von Nähe nicht. Das gehört genauso zu euren Wünschen wie ein Bild, auf das ihr euch freut. Nehmt diese Gedanken mit ins Gespräch, damit aus „Wir wissen gar nicht, was wir machen sollen“ konkrete Fragen werden, die ihr gemeinsam klären könnt.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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Jonathan Gäßler - Hochzeitsfotos - Biberach
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