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Portraitaufnahme von Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler mit seinem Kameragurt vor einem Fenster.

Hey, Jonathan der Name.

Eine „Über Mich“ oder auch „About“ Seite zu schreiben ist ein bisschen wie ein Freundebuch ausfüllen. Man übernimmt das Buch mit der besten Intention, um dann auf die meisten Fragen keine Antwort zu haben.

Ich lese nur Liebesgeschichten. Versteht mich nicht falsch: kein Kitsch & kein „Dark Romance“, sondern Coming-of-Age & tragische Liebesgeschichten. Mein absoluter Lieblingsfilm ist La La Land und wenn ich Vom Ende der Einsamkeit, Hard Land oder Melody lese, kann ich gut und gerne mal komplett darin versinken.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was das direkt mit eurer Hochzeitsfotografie zu tun hat? Man ist es gewohnt, bei Hochzeitsfotografen eigentlich immer dasselbe zu lesen. Was ich damit sagen möchte?

Ich bin fasziniert von eurer Liebesgeschichte und meine Aufgabe ist es, einen ganz besonderen Abschnitt davon festzuhalten. Diese Aufgabe ist für mich nicht weniger als ein Privileg und gleichzeitig eine riesige Verantwortung, die Vertrauen voraussetzt.

Vertrauen. Wenn ich auf eine Sache zeigen müsste, die mir am wichtigsten ist, dann wohl das. Ihr sollt euch sicher fühlen – nicht nur vor der Kamera, sondern in jedem Moment unserer Zusammenarbeit. Von der Anfrage bis zum Album lege ich Wert auf die Experience, auf eine gewisse Exklusivität, die für euch vor allem mit Einfachheit zusammenhängt. Ihr plant eine Hochzeit, um die Fotos kümmere ich mich.

Ich fotografiere dokumentarisch, suche mir Winkel, an die davor vielleicht noch keiner gedacht hat, & halte Momente so fest, wie sie eben sind. In Gruppen- & Paarshootings werde ich gerne aktiv, mache mich selbst quasi lächerlich, um ein Lächeln auf eure Lippen zu bringen, und pose euch gerne, wenn ihr unsicher seid oder etwas Anleitung braucht.

Ich bin ein lauter Mensch, ich lache gerne und mache unfassbar schlechte Witze – häufig auch, um meine eigenen Unsicherheiten zu überspielen.

Eure Hochzeit ist mein Privileg. Eure Hochzeit ist das Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zumachen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen, immer wissen will, wie es weitergeht.

Was so hinter den Kulissen abgeht.

FIFTY SHADES OF ME