Sollte ich einen First Look einplanen?

Euer erstes Sehen nach euren eigenen Wünschen gestalten

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Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 6 Minuten | Jonathan Gäßler

Wenn ihr denselben Moment unterschiedlich vor Augen habt

Vielleicht stellt ihr euch gerade vor, wie ihr euch am Hochzeitstag zum ersten Mal fertig angezogen gegenübersteht. Eine Person denkt an eine Begegnung zu zweit, die andere an den Einzug zur Trauung mit all den Menschen, die euch wichtig sind. Beide Vorstellungen dürfen erstmal nebeneinanderstehen. Was wünscht ihr euch an genau diesem Punkt eures Tages?

Ein First Look ist euer bewusstes erstes Sehen vor der Zeremonie. Ihr könnt diese Begegnung mit Paarbildern verbinden, wenn ihr dafür vorher Platz im Ablauf habt. Genauso könnt ihr euch dafür entscheiden, euch erst bei der Trauung zu sehen. Entscheidend ist, welchen Moment ihr euch wünscht und wie er in euren Tag passt.

Ob ihr einen First Look einplanen möchtet, würde ich von diesem Wunsch aus entscheiden. Danach kommt die praktische Frage: Sollen Paarbilder dazugehören, wann seid ihr fertig mit der Vorbereitung und welcher Ort ist dafür nutzbar? So findet die Idee einen konkreten Platz, ohne dass ihr eure erste Begegnung einem Fotoplan unterordnen müsst.

FotografJonathanGaessler Portfolio
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Erster Blick vor der Trauung oder während der Zeremonie?

Welchen Rahmen wünscht ihr euch für eure Begegnung?

Für euren ersten Blick vor der Trauung könnt ihr einen eigenen Rahmen wählen und entscheiden, wer dabei sein soll. Vielleicht möchtet ihr diesen Teil zu zweit erleben und fotografisch begleiten lassen. Vielleicht sind euch einzelne vertraute Menschen dabei wichtig. Das ist eure Entscheidung.

Daneben steht das erste Sehen während der Trauung. Wenn ihr diesen Moment beim Einzug oder zu Beginn der Zeremonie erleben möchtet, ist das genauso eine Möglichkeit. Die gemeinsamen Paarbilder legt ihr dann danach. Ihr braucht keinen zusätzlichen Programmpunkt, nur weil er auf anderen Hochzeiten vorkommt.

Ich würde bei der Abwägung zuerst über eure Vorstellung sprechen: Was gefällt euch an einer Begegnung vorher, und was am gemeinsamen Moment während der Trauung? Falls ihr unterschiedliche Wünsche habt, könnt ihr genau diese Gründe miteinander teilen. Welche Reaktion später entsteht, müsst ihr dafür nicht vorher festlegen.

Wenn ihr euch für einen First Look entscheidet, habt ihr den gewünschten Rahmen benannt. Nun könnt ihr überlegen, ob ihr direkt danach gemeinsame Bilder machen möchtet und was das für den restlichen Ablauf bedeutet.

Schwarzweißfoto nach Auszug aus dem Standesamt. Hochzeitspaar steht im Vordergrund und dreht sich erstaunt und erfreut um.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Die Begegnung in den eigenen Tagesablauf aufnehmen

First Look mit den übrigen Fotofenstern planen

Welche festen Termine liegen vor und nach eurer Begegnung? Der Planungsratgeber verbindet die Fotofenster mit eurem tatsächlichen Hochzeitstag.

Inhalt

Paarbilder und Gästezeit im Tagesablauf verbinden

Erster Blick vor der Trauung mit einem gemeinsamen Fotofenster

Ihr könnt die Begegnung vor der Trauung mit Paarbildern verbinden. Dann liegt dieser gemeinsame Fototermin ebenfalls vor der Zeremonie. Beim Empfang könnt ihr dann bei euren Gästen bleiben, wenn ihr die gewünschten Paarbilder bereits vorher gemacht habt.

Dafür braucht ihr die Zeit entsprechend früher. Eure Vorbereitung muss so liegen, dass ihr euch fertig treffen könnt, und vor dem Trautermin muss das geplante Fenster tatsächlich Platz haben. Ihr gewinnt diesen Zeitraum später mit euren Gästen, braucht ihn dafür aber früher für euch und die Fotos.

Ein First Look muss dabei nicht automatisch ein vollständiges Paarshooting werden. Überlegt, was ihr vor der Trauung haben möchtet und welche weiteren Bilder zu eurem Tag gehören. Vielleicht möchtet ihr die Begegnung erstmal für sich stehen lassen und die Paarfotos später machen. Auch das lässt sich so einplanen.

Vielleicht möchtet ihr danach bei euren Gästen bleiben, vielleicht später noch einmal kurz für Bilder rausgehen. Beides könnt ihr in eure Planung aufnehmen. Sobald diese Auswahl steht, wird der Ort interessant: Wie kommt ihr dorthin, wie geht es anschließend weiter und was macht ihr bei Regen?

Wenn euch auch die Situation vor der Kamera beschäftigt, findet ihr im Ratgeber zu natürlichen Hochzeitsfotos Orientierung für gemeinsame Bilder.

Herzliche Umarmung eines Freundes oder Verwandten der Braut.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Erster Blick vor der Trauung nach der Vorbereitung

Wann möchtet ihr fertig sein und euch begegnen?

Wenn ihr euch vor der Zeremonie sehen möchtet, gehört die Vorbereitung davor. Der Getting-Ready-Ratgeber hilft euch, diesen Teil bewusst einzuordnen.

First Look am tatsächlichen Ort vorbereiten

Wege, Regenalternative und freien Spielraum einplanen

Beginnt bei einem Ort, den ihr für eure Begegnung tatsächlich nutzen könnt. Der Ratgeber zur Ortswahl für euer Paarshooting vertieft die Verbindung mit eurem Feierort. Zur Zeit dort gehören auch der Hinweg und der Weg zur nächsten Station. Wenn ihr fahren müsst, betrachtet ihr außerdem Parken und Fußwege. Schaut deshalb auch in der Nähe eurer Vorbereitung oder Trauung nach einem passenden Platz.

Für eine geplante Begegnung draußen gehört eine nutzbare Wetteralternative dazu. Weitere Möglichkeiten für Hochzeitsfotos bei Regen könnt ihr bei der Vorbereitung mitbetrachten. Überdachte Bereiche oder geeignete Innenräume können infrage kommen, etwa ein Wintergarten oder ein Raum mit Fensterlicht. Prüft vorher, welcher Bereich euch an eurem Termin tatsächlich zur Verfügung steht, damit ihr bei Regen wisst, wohin ihr gehen könnt.

Lasst zwischen den Stationen freien Spielraum. Wenn die Vorbereitung oder ein Übergang länger dauert, habt ihr damit einen Puffer im Ablauf. Plant dort keine weitere feste Fotoaufgabe ein, sonst ist die freie Zeit bereits wieder vergeben. Wie viel Zeit ihr braucht, hängt davon ab, was ihr dort vorhabt und welche Wege dazugehören.

Wer beim First Look dabei sein soll, entscheidet ihr nach eurem gewünschten Rahmen. Gebt den beteiligten Menschen den Treffpunkt und den vorgesehenen Ablauf weiter. Damit kann aus eurer Vorstellung vom Anfang eine Begegnung werden, für die Ort und Zeit vorbereitet sind.

Inhalt

Fragen zu Entscheidung, Zeit und Ort

Erster Blick vor der Trauung passend zum eigenen Tag

Ist ein First Look vor der Trauung Pflicht?

Nein. Ihr könnt euch vor der Trauung bewusst begegnen oder euch erst während der Zeremonie zum ersten Mal sehen. Beide Wege könnt ihr nach euren Wünschen wählen.

Ja, ihr könnt Begegnung und Paarbilder vor der Trauung verbinden. Dafür muss das gemeinsame Zeitfenster zwischen Vorbereitung und Zeremonie tatsächlich Platz haben.

Das Fotofenster liegt früher im Tag. Dafür braucht ihr vor der Trauung Raum; später könnt ihr diese Zeit mit euren Gästen verbringen. Zusätzliche Zeit entsteht durch die Verschiebung allein nicht.

Betrachtet die geplante Begegnung, gewünschte Paarbilder, Wege und freien Spielraum. Diese Teile leitet ihr aus eurem tatsächlichen Ablauf ab, statt eine feste Dauer für alle Hochzeiten anzunehmen.

An einem nutzbaren Ort, der zu eurem gewünschten Rahmen passt. Bezieht Hinweg, Fußwege und die nächste Station in eure Auswahl ein.

Bereitet eine tatsächlich verfügbare überdachte oder geeignete Innenalternative vor. Ein Wintergarten oder ein Raum mit Fensterlicht können Möglichkeiten sein, die ihr vor Ort abgleicht.

Wie ihr euch in den einzelnen Situationen fühlt, müsst ihr nicht vorher bestimmen. Entscheidet danach, ob ihr euch vor der Trauung begegnen oder das erste Sehen bei der Zeremonie haben möchtet.

First Look nach eurer gemeinsamen Vorstellung entscheiden

Fazit: Euer gewünschter Moment kommt vor dem Fotoplan

Die beiden Vorstellungen vom Anfang können euch helfen, eure Entscheidung zu treffen. Vielleicht möchtet ihr euch vor der Trauung in einem eigenen Rahmen begegnen. Vielleicht bleibt das erste Sehen während der Zeremonie der Moment, auf den ihr euch freut. Wenn ihr wisst, was euch daran wichtig ist, könnt ihr den Ablauf daran ausrichten.

Wenn ihr euch für einen First Look entscheidet, plant ihr die Vorbereitung entsprechend früher und überlegt, ob Paarbilder direkt dazugehören sollen. Wege und eine nutzbare Regenalternative nehmt ihr ebenfalls mit auf. Dazu gehört freier Spielraum zwischen den Stationen. So ist eure erste Begegnung vorbereitet und entspricht dem Rahmen, den ihr euch selbst ausgesucht habt.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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Jonathan Gäßler - Hochzeitsfotos - Biberach
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