Wann ist ein Verlobungsshooting sinnvoll?

Vor der Hochzeit zusammen vor die Kamera? Für mich: sehr gerne!

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Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 8 Minuten | Jonathan Gäßler

Die Bilder gefallen euch. Aber wie fühlt ihr euch vor der Kamera?

Ein Verlobungsshooting kann euch helfen, eine Frage vor der Hochzeit praktisch auszuprobieren: Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn jemand uns beide fotografiert? Vielleicht habt ihr einen Fotografen gefunden, dessen Bilder euch richtig gut gefallen, und denkt trotzdem: Okay, aber wir wissen doch gar nicht, was wir da machen sollen. Wohin mit den Händen? Müssen wir jetzt irgendwie romantisch gucken?

Bei einem Verlobungsshooting erlebt ihr vor der Hochzeit, wie sich das gemeinsame Fotografieren anfühlt und welche Anleitung euch hilft. Dazu kommen Paarbilder, die ihr zum Beispiel für eure Einladungen oder Save-the-Date-Karten nutzen könnt, wenn die Verwendung vereinbart ist. Dafür müssen die fertigen Bilder rechtzeitig vorliegen. Für mich ist dieser Termin eigentlich immer eine gute Idee, gerade weil ihr die Arbeitsweise schon kennenlernen könnt.

Meine persönliche Antwort auf die Frage, wann so ein Termin sinnvoll ist? Eigentlich IMMER. Ich finde es einfach eine gute Gelegenheit, das gemeinsame Fotografieren schon vor der Hochzeit kennenzulernen. Und vielleicht möchtet ihr die Bilder auch für eure Karten verwenden. Schauen wir uns also an, was ihr ausprobieren könnt und wie ihr euch dafür vorbereitet. Falls ihr noch einen Schritt davor steht und überlegt, welche fotografische Begleitung ihr euch überhaupt wünscht, fangt gerne dort an.

FotografJonathanGaessler Portfolio
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Verlobungsshooting: die Arbeitsweise kennenlernen

Was machen wir denn jetzt mit unseren Händen?

Ihr könnt euch erklären lassen, wie ein Paarshooting abläuft. Beim Kennenlernshooting steht ihr dann selbst vor der Kamera und merkt, was ihr mit dieser Erklärung anfangen könnt. Versteht ihr die Hinweise? Hilft euch eine konkrete Pose, oder möchtet ihr lieber eine kleine Aufgabe bekommen, bei der ihr miteinander etwas macht? Das könnt ihr hier tatsächlich ausprobieren.

Wenn ihr euch unsicher fühlt, sagt das ruhig. Ihr müsst NICHT erst so tun, als wüsstet ihr genau, was ihr macht. Ein Satz wie „Kannst du uns das nochmal zeigen? Ich weiß gerade wirklich nicht, wohin mit meiner Hand“ ist eine hilfreiche Rückmeldung. Der Fotograf weiß dann, wo ihr gerade hängt, und ihr könnt um einen genaueren Hinweis bitten. Viel brauchbarer, als währenddessen still zu überlegen, ob ihr euch irgendwie blöd anstellt.

Posing ist für mich dabei nichts Schlechtes. Ich gebe gerne Anleitung und Posen, wenn ihr sie braucht. Was ich wichtig finde: Ihr sollt verstehen, was gemeint ist, und sagen können, wenn sich etwas komisch anfühlt. Ein Verlobungsshooting macht daraus eine konkrete Erfahrung, auf die ihr euch später beziehen könnt. Dass ihr danach jede Nervosität abgelegt habt, muss dafür niemand versprechen.

Und neben diesem Kennenlernen entstehen natürlich auch Bilder von euch beiden. Habt ihr schon eine Idee, wo ihr die gerne sehen würdet?

Herzliche Umarmung eines Freundes oder Verwandten der Braut.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ein eigener Moment am Hochzeitstag

Kennenlernshooting und First Look: zwei unterschiedliche Termine

Der First Look findet am Hochzeitstag vor der Trauung statt. Wenn ihr auch über dieses erste Treffen nachdenkt, könnt ihr dort weiterlesen und schauen, ob es in euren Tag passt.

Inhalt

Einladungen & Save-the-Date-Karten mit euren Bildern

Verlobungsshooting planen: Wann braucht ihr die fertigen Fotos?

Vielleicht auf eurer Einladung! Wenn ihr dafür gemeinsame Bilder haben möchtet, würde ich beim Planen genau dort anfangen: Wann braucht ihr die fertigen Fotos für die Karten? Von diesem Datum aus besprecht ihr, wann das Shooting stattfinden und wann die Auswahl bei euch sein soll. Ein Fototermin kurz vor eurem geplanten Kartendruck hilft euch wenig, wenn die Bilder erst danach fertig werden.

Sagt deshalb direkt, was ihr vorhabt: „Wir möchten ein Bild von uns auf der Einladung verwenden und brauchen die fertigen Fotos bis zu diesem Datum.“ So geht es um eure tatsächliche Planung, statt um irgendeine pauschale Empfehlung, wie viele Monate vorher man das machen soll. Für ein Verlobungsshooting gibt es hier keine Monatszahl, die eure eigenen Kartentermine ersetzt.

Zur Absprache gehört auch, dass ihr die Bilder für eure privaten Karten verwenden dürft. Klärt diesen Wunsch zusammen mit der Übergabe, bevor ihr mit dem Termin weiterplant. Wenn ihr euch fragt, welche Auswahl ihr am Ende erwarten könnt, findet ihr im Ratgeber zur Bildanzahl und fertigen Galerie weitere Fragen fürs Gespräch. Eine bestimmte Menge oder Lieferzeit würde ich für euren Paartermin daraus nicht ableiten.

Schaut euch außerdem an, was für diesen Termin konkret angeboten wird. Im Kostenratgeber geht es darum, Leistungen nach euren eigenen Wünschen zu vergleichen. Nur weil ein Kennenlernshooting irgendwo erwähnt wird, würde ich noch nicht voraussetzen, dass es in eurem Angebot dabei ist. Und wenn ihr gar keine Fotokarten möchtet? Auch gut. Das Ausprobieren vor der Kamera bleibt für mich ein eigener guter Grund.

Herzliche Umarmung eines Freundes oder Verwandten der Braut.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Vom Verlobungsshooting zur Planung eurer Hochzeitsfotos

Welche Teile eures Tages möchtet ihr wiedersehen?

Der Paartermin vorab beantwortet noch nicht, wie lange ihr am Hochzeitstag begleitet werden möchtet. Dafür schaut ihr auf die Tagesabschnitte, die euch wichtig sind. Der Stundenratgeber hilft euch beim Sortieren.

Kleidung fürs Verlobungsshooting

Ihr dürft auf den Bildern aussehen wie ihr selbst

Jetzt zum Kleiderschrank. Ich würde mit Sachen anfangen, die ihr gerne tragt und in denen ihr euch wohlfühlt. Welche davon würdet ihr auch auf euren Paarbildern gerne an euch sehen? Ihr braucht euch für diesen Termin keine völlig andere Version von euch auszudenken.

Wenn ihr zwischen mehreren Teilen schwankt, ist schlichte Kleidung ohne kleinteilige Muster eine mögliche Orientierung. Legt zum Beispiel das schlichte Oberteil neben das kleinteilig gemusterte und überlegt, was ihr für eure Bilder lieber mögt. Das ist eine Auswahlhilfe, keine neue Kleiderordnung. Wenn ihr euch in einem Outfit überhaupt nicht wiederfindet, ist es für mich auch keine besonders überzeugende Wahl.

Und nein, ihr müsst beim Verlobungsshooting nicht beide im gleichen Hemd auftauchen. Außer ihr habt da wirklich Lust drauf. Wählt eure Kleidung nach euren Vorlieben, gemeinsam fotografiert werden könnt ihr auch in unterschiedlichen Sachen.

Inhalt

Was ihr vor dem Paartermin noch wissen möchtet

Verlobungsshooting: eure Fragen zur Vorbereitung

Ist ein Kennenlernshooting dasselbe wie ein Verlobungsshooting?

Beide Begriffe können einen gemeinsamen Paartermin vor der Hochzeit meinen, bei dem ihr auch die Arbeitsweise des Fotografen kennenlernt. Schaut beim jeweiligen Angebot darauf, was damit gemeint ist. Der Name allein sagt euch noch nicht, welche Leistungen dazugehören.

Gerade dann finde ich das Voraberleben sinnvoll. Ihr könnt herausfinden, welche Hinweise ihr versteht und wo ihr mehr Unterstützung möchtet. Das muss eure Nervosität nicht komplett wegzaubern. Aber ihr könnt an einer tatsächlichen Situation zeigen, was euch gerade schwerfällt.

Für mich müsst ihr euch dafür keine Posen auswendig merken. Ihr dürft mit euren offenen Fragen kommen und euch erklären oder zeigen lassen, was ihr machen könnt. Das Kennenlernen ist ja gerade ein Grund für diesen Termin.

Fangt bei eurem geplanten Kartendruck an: Bis wann braucht ihr die fertigen Bilder? Mit diesem Datum besprecht ihr den Fototermin und die Übergabe. Die passende Zeit ergibt sich daraus, nicht aus einer allgemeinen Monatsfrist.

Sprecht diese private Verwendung ausdrücklich ab. Sagt, ob ihr Einladungen oder Save-the-Date-Karten gestalten möchtet, damit ihr für euren konkreten Wunsch eine klare Vereinbarung habt.

Nehmt eure eigenen Sachen als Ausgangspunkt: Was tragt ihr gerne, worin fühlt ihr euch wohl? Wenn mehrere Teile infrage kommen, könnt ihr schlichte Kleidung ohne kleinteilige Muster als Orientierung nehmen. Ihr sollt euch in eurer Auswahl weiterhin wiederfinden.

Nein. Ihr könnt euch gemeinsam überlegen, was ihr auf den Bildern gerne tragen möchtet, ohne dieselben Sachen anzuziehen. Wenn ihr unterschiedliche Vorlieben habt, dürfen die auch bei eurer Auswahl vorkommen.

Verlobungsshooting nach euren eigenen Wünschen gestalten

Fazit: Ihr müsst vor der Kamera noch nicht alles können

Die Bilder des Fotografen gefallen euch, und trotzdem wisst ihr noch nicht, wohin mit den Händen. Genau an diesem Punkt vom Anfang könnt ihr beim gemeinsamen Fotografieren ansetzen. Ihr dürft ausprobieren, nachfragen und sagen, was ihr noch nicht versteht. Für mich ist das ein richtig guter Grund, sich schon vor der Hochzeit gemeinsam vor die Kamera zu stellen.

Wenn ihr die Bilder auch auf euren Karten sehen möchtet, nehmt euer benötigtes Bilddatum und die gewünschte Verwendung mit in die Planung. Sucht euch Kleidung aus, in der ihr euch wiederfindet. Mehr würde ich daraus erstmal gar nicht machen: Ihr müsst euch weder Posen noch ein neues Ich zurechtlegen, bevor ihr losgeht. Ihr dürft einfach als ihr selbst kommen.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

Hier kommst du zu meinen weiteren Beiträgen!

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LeithundKatharina 14
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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Jonathan Gäßler - Hochzeitsfotos - Biberach
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