Lohnen sich Getting-Ready-Fotos vor der Trauung?

Möchtet ihr auch den Anfang eures Tages in Bildern sehen?

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Mich interessiert nicht, wie perfekt eure Hochzeit nach außen wirken soll oder welche Erwartungen andere daran haben. Mir geht es darum, dass ihr euch gesehen, wertgeschätzt und wohlfühlt. Und dass ihr euren Tag in vollen Zügen genießen könnt, ohne auch nur einen Gedanken an die Fotos verschwenden zu müssen. Ich kümmere mich darum.


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Lesezeit: 7 Minuten | Jonathan Gäßler

Vielleicht beginnt eure Erinnerung schon vor der Trauung

Getting-Ready-Fotos können euch einen Teil des Morgens zeigen, den ihr selbst gar nicht miterlebt habt. Stellt euch vor, ihr bereitet euch an unterschiedlichen Orten vor: Einer von euch bekommt beim Ankleiden Hilfe, der andere sitzt noch mit einem vertrauten Menschen zusammen. Wie das beim anderen aussah? Das seht ihr vielleicht erst später auf den Bildern.

Getting-Ready-Fotos können zu euch passen, wenn ihr das Ankleiden, letzte Stylinghandlungen oder die Zeit mit nahestehenden Menschen später wiedersehen möchtet. Ich finde diese Bilder lohnenswert. Entscheidend sind aber eure Wünsche: Plant den fotografischen Beginn passend dazu, schaut nach Licht und Platz im Raum und benennt, welche Phasen privat bleiben. Sollen beide Vorbereitungen begleitet werden, müssen auch Orte und Wege in den Ablauf passen.

Ich finde diese Bilder lohnenswert. Trotzdem würde ich zuerst schauen, was ihr euch davon wünscht. Interessiert euch diese andere Perspektive? Möchtet ihr die Menschen wiedersehen, die euch beim Ankleiden helfen? Oder beginnt euer Wunsch nach Bildern erst mit der Trauung? Falls ihr noch abwägt, welche fotografische Begleitung zu euch passt, gehört diese Frage mit dazu.

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler
Inhalt

Getting-Ready-Fotos nach euren tatsächlichen Vorbereitungsmomenten

Welche Menschen und kleinen Handlungen gehören zu eurem Morgen?

Vielleicht hilft euch jemand beim Kleid oder beim Anlegen des Schmucks. Vielleicht möchtet ihr die letzten Stylinghandlungen auf Bildern haben. Oder euch ist vor allem das Zusammensein mit euren Eltern und anderen nahestehenden Menschen wichtig. Schaut auf das, was bei eurer Vorbereitung tatsächlich dazugehört und woran ihr euch später erinnern möchtet.

Ein Foto vom fertigen Outfit ist ein anderer Wunsch als Bilder davon, wie euch jemand beim Ankleiden hilft. Beides kann euch interessieren. Ihr könnt aber genauso sagen: Die Hilfe beim Kleid möchten wir festhalten lassen, den Rest der Vorbereitung verbringen wir lieber ohne Kamera. Es muss nicht jeder Schritt dazugehören.

Wenn ihr euch getrennt vorbereitet, kommt die Perspektive des anderen dazu. Was hat er oder sie in dieser Zeit gemacht, wer war dabei? Genau das können die Bilder zeigen. Ob beide Vorbereitungen fotografisch begleitet werden können, hängt allerdings auch von den Orten und eurem Ablauf ab. Dazu kommen wir gleich.

Bei Getting-Ready-Fotos würde ich deshalb mit euren gewünschten Menschen und Handlungen beginnen, bevor ihr eine komplette Motivliste übernehmt. Zur späteren Galerie findet ihr außerdem mehr über Bildanzahl und Auswahl. Für die Vorbereitung ist erst einmal wichtiger, welche Szenen ihr euch überhaupt wünscht.

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Den gewünschten Beginn in den Begleitungsumfang aufnehmen

Getting-Ready-Fotos als eigener Abschnitt vor der Trauung

Sollen Bilder schon vor der Trauung entstehen? Dann beginnt dort auch eure Überlegung zur Begleitungsdauer. Der Stundenratgeber hilft euch, die gewünschten Abschnitte eures Tages zusammen anzuschauen.

Inhalt

Wo findet eure Vorbereitung statt, und wann soll die Kamera dabei sein?

Fotos beim Getting Ready mit Licht und Platz vorbereiten

Schaut euch den Raum an, in dem ihr euch vorbereitet: Gibt es ein Fenster und ist der Platz davor nutzbar? Ein heller Raum mit freier Fläche ist eine sinnvolle Grundlage. Dafür müsst ihr euch nicht auf einen bestimmten Raumtyp festlegen. Betrachtet den tatsächlichen Ort und haltet am Fenster Platz frei, statt allein nach einem Hotelzimmer zu suchen.

Falls ihr Detailbilder möchtet, könnt ihr die entsprechenden Dinge bereitlegen. Vielleicht euren Schmuck oder die Papeterie. Auch hier entscheidet ihr, was euch wichtig ist. Es braucht keine zusätzliche Sammlung von Gegenständen, nur damit sich noch mehr Motive ergeben.

Dann kommt der fotografische Beginn: Passt er zu der Handlung, die ihr festhalten lassen möchtet? Wenn ihr Bilder vom Ankleiden wünscht, muss dieser Moment auch im vereinbarten Zeitraum liegen. Beginnt eure Begleitung erst zur Trauung, ist die Vorbereitung dadurch noch nicht mit enthalten. Nehmt Getting-Ready-Fotos also ausdrücklich in die Überlegung zum Umfang auf. Im Beitrag über Kosten und Leistungen könnt ihr diese Entscheidung weiter einordnen.

Bereitet ihr euch an zwei Orten vor, schaut die gewünschten Momente beider Abläufe zusammen an: Was passiert wo, und wann? Dazu gehören auch die Wege zwischen den Orten. Ein Fotograf kann nicht gleichzeitig an zwei entfernten Orten sein. Wenn ihr beide Vorbereitungen auf Bildern sehen möchtet, muss der Ablauf das ermöglichen. Das lässt sich erst beurteilen, wenn die Orte und Zeitpunkte bekannt sind.

Braut & Freundin halten Händchen und lachen sich an.
© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Fotos beim Getting Ready vor einem möglichen ersten Treffen

Passt ein First Look zu eurem Ablauf vor der Trauung?

Vielleicht möchtet ihr euch nach der Vorbereitung noch vor der Trauung zum ersten Mal sehen. Im First-Look-Ratgeber könnt ihr überlegen, ob diese Idee zu euch passt.

Getting-Ready-Fotos mit euren privaten Grenzen abstimmen

Die Kamera darf auch eine Pause haben

Bilder der Vorbereitung zu wollen heißt nicht, dass ihr die Kamera bei jedem Schritt dabeihaben möchtet. Gerade beim Umziehen könnt ihr ausdrücklich eine private Phase vorsehen. Sagt vorher, wann ihr für euch bleiben möchtet. Ihr müsst diese Grenze nicht erst im Moment selbst erklären.

Vielleicht möchtet ihr euch in Ruhe umziehen und die Kamera erst beim Schließen des Kleides oder beim Anlegen des Schmucks wieder dabeihaben. Das ist eine mögliche Auswahl. Wichtig ist, dass klar wird, an welcher Stelle die fotografische Begleitung wieder einsetzen soll. Nur „beim Umziehen bitte nicht“ lässt diese zweite Hälfte noch offen.

Und wer soll währenddessen mit euch im Raum sein? Fragt euch, wessen Nähe ihr euch in dieser Situation wünscht und wer euch tatsächlich hilft. Ihr braucht dafür keine vorgegebene Gruppe zusammenzustellen. Die Menschen dürfen zu eurem Morgen passen, genauso wie eure Entscheidung darüber, welche Teile davon privat bleiben.

So könnt ihr einzelne Vorbereitungsmomente als Bilder wünschen und andere ganz für euch behalten. Diese Wünsche gehören zusammen. Wenn ihr sie vorher benennt, ist auch klarer, wann die Kamera dabei sein soll und wann sie Pause hat.

Inhalt

Fragen zu Raum, Privatsphäre und Vorbereitung

Getting-Ready-Fotos nach euren eigenen Prioritäten

Müssen Getting-Ready-Fotos dazugehören?

Nein. Ich finde sie lohnenswert, aber ihr entscheidet, ob euch die Vorbereitung auf Bildern wichtig ist. Ihr dürft eure Begleitung auch erst später beginnen lassen.

Zum Beispiel letzte Stylinghandlungen, das Ankleiden oder die Hilfe nahestehender Menschen. Wählt daraus die Momente, die tatsächlich zu eurer Vorbereitung gehören.

Das hängt von den Orten, Wegen und Zeitpunkten ab. Wenn beide Vorbereitungen gleichzeitig an entfernten Orten stattfinden, kann ein Fotograf nicht bei beiden zugleich sein.

Nein, schaut auf Licht und Platz am tatsächlichen Vorbereitungsort. Ein heller Raum mit Fenster und nutzbarer freier Fläche ist eine sinnvolle Grundlage.

Die Gegenstände, von denen ihr Bilder möchtet, etwa euren Schmuck oder die Papeterie. Ihr müsst dafür keine zusätzliche Motivsammlung anlegen.

Ihr könnt dafür ausdrücklich eine kamerafreie Phase vereinbaren. Sagt auch, ab welchem Moment ihr die Kamera wieder dabeihaben möchtet.

Menschen, deren Nähe ihr euch wünscht oder die euch bei der Vorbereitung helfen. Eine bestimmte Gruppenkonstellation braucht ihr dafür nicht.

Getting-Ready-Fotos mit einem passenden Rahmen planen

Fazit: Welche Teile eures Morgens möchtet ihr wiedersehen?

Vielleicht interessiert euch vor allem der Morgen des anderen, wie im Beispiel vom Anfang. Oder ihr möchtet später sehen, wie euch ein vertrauter Mensch beim Ankleiden geholfen hat. Wenn euch solche Bilder wichtig sind, lohnt es sich, diesen Abschnitt bei der fotografischen Begleitung mitzudenken. Schaut dafür auf eure tatsächlichen Wünsche, den passenden Beginn und die Möglichkeiten am Vorbereitungsort.

Ihr müsst dafür nicht euren ganzen Morgen freigeben. Eine private Phase beim Umziehen und Bilder danach können genauso zu euch passen. Ich finde es schön, auch diesen Anfang auf Bildern wiedersehen zu können. Welche Teile davon ihr behalten möchtet, entscheidet ihr.

Hast du noch weitere Fragen zur Hochzeitsfotografie oder Hochzeitsplanung?

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© Hochzeitsfotograf Jonathan Gäßler

Ich bin Jonathan, Hochzeitsfotograf im Ortenaukreis, im Schwarzwald und eigentlich überall dort, wo ihr mich haben wollt!

Ich glaube nicht an das perfekte Bild. Ich würde sogar jede Wette eingehen, dass es das gar nicht gibt. Für mich sind es die ungeschönten Momente, die besonders und wirklich schön sind: wenn Emotionen rausbrechen, ein Lachanfall einfach nicht aufhören will oder sich die Tränen nicht mehr zurückhalten lassen.

Eure Geschichte kennenzulernen und ein Teil davon sein zu dürfen, ist für mich ein riesiges Privileg.

Ich liebe gute Geschichten. Eure Hochzeit ist für mich wie ein Buch, das ich an einem Sonntagnachmittag einfach nicht mehr zuklappen kann, weil ich von einer Seite zur nächsten, von einem Bild zum anderen immer wissen möchte, wie es weitergeht.

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